So ein Kreativanfall hinterlässt Spuren

Also Spuren in Form von Chaos everywhere, Wachsreste an allen Griffen in der Küche, Zuckerreste, die hart wie Diamant sind, ein klebriges Bügeleisen, Stoffreste, Zeug halt.

Erst zu den selbstgemachten Wachstücher, die statt Folie zum Einsatz kommen sollen. Was für eine Patzerei das ist!!! Hier geht’s zur Wachstuch-Anleitung. Während die trocknen, mach ich gebrannte Mandeln. Mitten im Chaos, weil‘s schon spät ist und ich jetzt loslegen möcht. Mir fällt das Chaos noch nicht mal gleich auf!

Tipp zu selbstgebrannten Mandeln: Wenn du denkst, jetzt sind die kaputt und ganz staubig bis sandig aussehen, geht‘s noch mal eine gefühlte Ewigkeit, bis das ganze wieder flüssiger wird und die Mandeln zu glänzen beginnen. Dass alles klebt sei hier besonders erwähnt. Mandeln und Zucker kleben am Kochlöffel sowie an allem, womit du den Kochlöffel abschaben möchtest. Und das Zeug ist heiß, sehr heiß, bevor es hart wird. Extrem hart – diamantmäßig.

Und schmecken? Ja, die selbstgebrannten Mandeln sind extremst lecker. Die Mandeln, für die ich mit meiner Nachbarin 3 km zur Tanke gewandert bin und dort dann keine gekriegt hab, weil‘s ein Tankstellenshop ist und kein Lebensmittelgeschäft. Frau Nachbarin hat Qualitätsmandeln vom Markt daheim, die ich haben kann. Die sind sooo gut, wir wollten aber raus an diesem 1. verregneten Weihnachtstag. Hätt ja sein können. Fein war‘s – meine Liebe! Bewegung, frische Luft und die feinsten Mandeln. Läuft. Also bis zum Schluss als mir auffällt, wie‘s hier überhaupt aussieht. Wie kann man so eine Unordnung fabrizieren, bitte? Und vorallem: Wie werd ich sie wieder los?! Ich zieh aus, ist einfacher. Huch, schon fast Mitternacht. Mandeln noch in die Wachstücher verpacken und die Mitbringsel fürn Schwiegerfamilienbruch bei der lieben Schwägerin sind ready.

Veröffentlicht von Nadine

Nadine hat 2 Kids, 1 Mann, 1 Zuhause. Sie ist Mentaltrainerin und liebt es, eine Meinung zu haben und darüber zu schreiben. Sie ist unperfekt, eine Vollchaotin und manchmal eine KackMom. Mit ihrem offenen Umgang mit ihrem Nicht-Perfekt-Sein möchte sie anderen Mamas sagen: Nobody is perfect, auch Mamas nicht. Du bist okay und wundervoll!

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